Autoreninterview mit: Britta Banowski

Frage 1: Wann hast du angefangen zu schreiben, und was hat dich schlussendlich dazu gebracht dein erstes Buch zu veröffentlichen?

Schon in meiner Ausbildung zur Altenpflegerin 2005 im Deutsch-Unterricht kam mir der Gedanke meine Gedanken und Gefühle in ein Buch zu packen und das ganze von alleine, ohne Verlag,, dass sich das Suchen eines Verlages als sehr schwoerig darstellen würde, wusste ich erst nach den ersten Absagen, oder sehr hohen Kosten, die mir per Kostenvoranschlägen zugesendet wurden.

Aber schlussendlich habe ich mein erstes Buch, meinen Gedichtband auf Tredition veröffentlicht.

Dabei blieb es aber nicht, nach Anraten von Rechtsanwälten, Psychologen und Freunden schrieb ich dann 2016 meine Biografie, die auch einen Verlag fand, der aber nicht mehr existiert.

Frage 2: Wie fühlst du dich, wenn deine Bücher online gehen und die ersten Lesermeinungen dazu eintreffen?

Ich fühle mich erst einmal großartig, aber nachdem dann die ersten sehr negativen Lesermeinungen bei mir eintrafen, überkam mich Frust und ich reflektierte meine Arbeit, finde aber selbst meine Fehler nicht.

Frage 3: Wer oder Was hat dich zu deinen Geschichten inspiriert, oder schreibst du einfach darauf los?

Erst haben mich aktuelle Themen und mein eigenes erlebtes Leben inspiriert, aber bei meinem Peter, der kleine Katzenkommissar inspirierte mich mein Kater und seine Beobachtungsgabe, sowie was ich früher gerne geschaut habe, denn auch heute noch liebe ich Krimis. Aber wenn ich schreibe, dann einfach drauf los, ohne festes Ziel.

Frage 4: Gibt es einen Lieblingsort, an dem du schreibst?

Nein, aber meistens sitze ich neben meinem Mann, der im Rollstuhl neben mir sitzt, und TV schaut.

Frage 5: Was sagen deine Familie und Freunde dazu das du schreibst und lesen sie deine Bücher?

Meine Kinder sind alle keine Leseratten, wie ich früher geworden, aber ich habe eine Schwiegertochter in spe, die meine letzten beiden Manuskripte gelesen hat und mir bei der Korrektur geholfen hat, sie findet es gut.

Frage 6: Als Autor wachsen einem sicher die Protagonisten, die man entstehen lässt, ans Herz, wie geht es dir dabei, wenn du unter ein Buch das Wort ENDE schreibst?

Schwierige Frage, denn bei Peter, der kleine Katzenkommissar habe ich eine Trilogie kurz hintereinander geschrieben aber Peter blieb ja, ich habe keine großen Emotionen beim ENDE schreiben, schwieriger war das ENDE als meine Biografie von 150 Seiten beendet war, da fiel mir ein Stein vom Herzen.

Frage 7: Gehst du neben dem Schreiben auch noch einem anderen Beruf nach, wenn ja, welchen? Und wie schaffst du es das alles unter einen Hut zu bringen?

Ich hatte früher den Beruf der Altenpflegerin, aber bin aus gesundheitlichen Gründen seit 2016 berentet und erst seitdem fing ich an zu schreiben. Heutzutage pflege ich meinen Ehemann und wenn ich abends Zeit habe, dann schreibe ich auch weiter.

Frage 8: Gibt es etwas, das du deinen Lesern gerne mitteilen und sagen möchtest?

Viele Leser finden meine Bücher nicht gut, weil ihnen Gefühle und Emotionen fehlen, das liegt daran, dass ich gelernt habe, Gefühle zu verbergen und sie nur versteckt zu zeigen, aber wer meine Biografie liest, wird eine Frau entdecken, die sich geändert hat, in fast allen Bereichen. Aber sie werden dann dort die Gefühle und Emotionen wiederfinden, die ihnen in den anderen Büchern fehlen, und da ich ein Mobbingopfer war, sogar körperlich und seelisch daran fast zerbrochen bin, tue ich mir immer noch schwer, Gefühle zu beschreiben, lest meine Bücher ein zweites Mal mit anderen Augen und empfiehlt mich weiter, denn jeder Leser ermutigt mich, weiter zu machen und auch weiter zu schreiben und vielleicht besser zu werden

Vielen Dank für das interessante und offene Interview Britta und viel Erfolg mit allem, was du noch schreibst.

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