Autoreninterview mit: Carola Meisner-Isbach

Frage 1: Wann hast du angefangen zu schreiben, und was hat dich schlussendlich dazu gebracht dein erstes Buch zu veröffentlichen?

Den Wunsch ein Buch zuschreiben, trage ich schon seit über 20 Jahren in mir. Damals hatte ich mir das Buch „Wie man einen verdammt guten Roman schreibt“ zugelegt. Leider hat mich dieses Buch mehr demotiviert, sodass ich es gelassen habe. Anfang 2019 hatte ich dann eine Geschichte im Kopf, die mich nicht mehr losließ. Es war wie ein Zwang, ich musste sie unbedingt aufschreiben. Veröffentlicht ist diese Geschichte allerdings noch nicht. 

Der Kurz-Krimi entstand durch eine Schreibschallenge an der ich teilnahm. Eigentlich sollten es nur 5.000 Wörter werden und nicht das Drei- bis vierfache. Eine Bedingung war diese Geschichte über KDP zu veröffentlichen.

Frage 2: Wie fühlst du dich, wenn deine Bücher online gehen und die ersten Lesermeinungen dazu eintreffen?

Oh, das ist sehr aufregend. Dementsprechend bin ich auch nervös und schaue gefühlt jede Sekunde auf Amazon nach.

Frage 3: Wer oder Was hat dich zu deinen Geschichten inspiriert, oder schreibst du einfach darauf los?

Bei – Weil du schön bist, musst du sterben – wurde ich im vergangenen Kurzurlaub inspiriert. Meine Familie und ich verbrachten eine Woche in der Lüneburger Heide. Das Wetter war frühlingshaft sonnig, endlich mal wieder. Wir besuchten Lüneburg und saßen in einem Eiskaffee. Als ich eine junge Frau im vierten Stock am Fenster sitzen sah. Sofort sprang mein Kopfkino an.

Frage 4: Gibt es einen Lieblingsort, an dem du schreibst?

Der Ort ist bei mir nicht so wichtig, viel relevanter ist, dass ich Ruhe habe. Ich höre auch keine Musik beim Schreiben. Spannende, gruslige Szenen schreibe ich am Liebsten nachts im Bett. 

Frage 5: Was sagen deine Familie und Freunde dazu das du schreibst und lesen sie deine Bücher?

Gute Frage, die ich so nicht beantworten kann. Meine Freunde wissen gar nicht, dass ich schreibe. Nur mein Mann und Kinder wissen es, zumindest bis zum jetzigen Zeitpunkt.

Frage 6: Als Autor wachsen einem sicher die Protagonisten, die man entstehen lässt, ans Herz, wie geht es dir dabei, wenn du unter ein Buch das Wort ENDE schreibst?

Bei Martin Rebmann habe ich zum Glück nicht dieses Problem, da mehrere Bände geplant sind. Aber das Wort ENDE ist schon ein finales Gefühl, obwohl dann erst richtig die Arbeit am Manuskript anfängt.

Frage 7: Gehst du neben dem Schreiben auch noch einem anderen Beruf nach, wenn ja, welchen? Und wie schaffst du es, das alles unter einen Hut zu bringen?

Ja ich arbeite als kaufmännisch-technische Sachbearbeiterin im Rohrleitungsbau. Hier kalkuliere ich Rohrleitungen, tätige Bestellungen für die Werkstatt, sorge für die Einhaltung von Sicherheitsregeln und vieles mehr. Da ich 30 Std./Woche arbeite und gut organisiert bin, bringe ich das meist gut unter einen Hut. Schreiben tue ich meistens abends.

Frage 8: Gibt es etwas, das du deinen Lesern gerne mitteilen und sagen möchtest?

Ich möchte mit meinen Büchern, den Leser in eine andere Welt entführen. Ihn für einige Zeit vom Alltagsgrau entführen. Gerne dürft ihr mich über Facebook oder Instagram anschreiben, falls ihr noch weitere Fragen habt. 

Vielen Dank für das interessante und offene Interview Carola und viel Erfolg mit allem, was du noch schreibst.

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