Autoreninterview mit: Caroline Mann

Frage 1: Wann hast du angefangen zu schreiben, und was hat dich schlussendlich dazu gebracht dein erstes Buch zu veröffentlichen?

Bereits als kleines Kind habe ich ständig Geschichten aufgeschrieben, aber wirklich begonnen habe ich im Jahr 2010, als ich angefangen habe die Erlebnisse mit meinen Hunden aufzuschreiben. Irgendwann hatte ich dann ein Mini-Manuskript und habe es eigentlich eher zum Spaß beim Verlag eingereicht. Tatsächlich bekam ich nur kurze Zeit später eine positive Antwort und meine „Hundeliebe“ wurde 2013 dann beim Weltbild-Verlag veröffentlicht. Und damit fing es an, dass sich eine Leidenschaft daraus entwickelt hat. Mittlerweile habe ich die Hundeliebe ebenfalls im Selfpublishing herausgebracht, genau wie alle anderen Bücher auch.

Frage 2: Wie fühlst du dich, wenn deine Bücher online gehen und die ersten Lesermeinungen dazu eintreffen?

Es ist jedes Mal aufregend und besonders, wenn man sein eigenes Taschenbuch das erste Mal in den Händen hält. Dieser Moment ist immer einzigartig und nicht zu beschreiben; pures Glücksgefühl. Die ersten Lesermeinungen sind für mich sehr wichtig, egal ob positiv oder negativ. Niemand lernt aus und auch aus einer negativen Kritik kann man nur dazu lernen. Was mich allerdings ärgert, sind schlechte Rezensionen, die einfach ohne Kommentar hinterlassen werden. Wobei ich mittlerweile eine Ein- oder Zwei-Sterne-Rezension ohne Kommentar nicht mehr ernst nehme.

Frage 3: Wer oder Was hat dich zu deinen Geschichten inspiriert, oder schreibst du einfach darauf los?

Bei der Hundeliebe, sowie bei beiden Lotte-Geschichten waren es natürlich meine Hunde. Aber in meinem Kopf ist es nie ruhig. Manchmal reicht ein Satz, ein Moment und schwups entsteht eine neue Idee. Und wenn sich die festgesetzt hat, grüble ich stunden- oder tagelang, ob man etwas daraus machen könnte. Und dann schreibe ich drauf los, ohne Plot und ohne Plan :-), denn meistens entwickelt sich die Geschichte ohnehin anders, als ursprünglich gedacht.

Frage 4: Gibt es einen Lieblingsort, an dem du schreibst?

Ja, absolut. Ich habe zwar ein kleines Büro, aber am liebsten schreibe ich in der Küche. Ich habe dort einen sehr großen Tisch, ein gemütliches Sofa und ich liebe dieses Plätzchen. Duftkerze an, einen Pott Kaffee und dann bin ich zufrieden.

Frage 5: Was sagen deine Familie und Freunde dazu das du schreibst und lesen sie deine Bücher?

Meine Familie findet das toll und sie unterstützen mich sehr. Wenn ich in einer aktiven Schreibphase bin, nimmt meine Mama mir oft meinen Sohn ab, sodass ich in Ruhe schreiben kann. Klar lesen sie meine Bücher. Sie gehören zu meinen ersten Lesern und ich glaube, sie sind ziemlich stolz, dass ich inzwischen zwölf Bücher veröffentlicht habe.

Frage 6: Als Autor wachsen einem sicher die Protagonisten, die man entstehen lässt ans Herz, wie geht es dir dabei, wenn du unter ein Buch das Wort ENDE schreibst?

Oh ja, das ist tatsächlich so. Bei meinem Roman „Halt mich. Für immer.“ ist mir Rose besonders ans Herz gewachsen und obwohl ich glücklich war, dass ich das Buch beendet hatte, musste ich danach weinen und es ging mir sogar ein paar Tage danach noch richtig schlecht. 

Frage 7: Gehst du neben dem Schreiben auch noch einem anderen Beruf nach, wenn ja welchen? Und wie schaffst du es das alles unter einen Hut zu bringen?

Ja, ich arbeite halbtags in einer Projektentwicklungsgesellschaft, das heißt, wir bauen Häuser. Nach dem Feierabend sind als erstes die Hunde an der Reihe bevor mein Kind aus der Schule kommt und es ist manchmal nicht einfach, alles unter einen Hut zu bringen. Zum Schreiben komme ich entweder früh morgens, abends wenn mein Kind im Bett liegt oder am Wochenende. Aber diese Stunden genieße ich sehr.

Frage 8: Gibt es etwas das du deinen Lesern gerne mitteilen und sagen möchtest?

Zuerst einmal, dass ihr euch die Zeit genommen habt, etwas über mich zu lesen. Und dann hoffe ich natürlich, dass ich viele Leser und Leserinnen mit meinen Geschichten ein paar schöne Stunden bereiten kann. 

Und bei dir möchte ich mich natürlich auch bedanken. Das Interview hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Vielen Dank für das interessante und offene Interview Caroline und viel Erfolg mit allem, was du noch schreibst.

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