Autoreninterview mit: Dane Rahlmeyer

Frage 1: Wann hast du angefangen zu schreiben, und was hat dich schlussendlich dazu gebracht dein erstes Buch zu veröffentlichen?

Ich wurde mit etwa 14 Jahren süchtig nach dem Schreiben, direkt nach der Lektüre von Frank Herberts „Der Wüstenplanet“. Da war mir klar, dass ich mein Leben lang nichts anderes machen will, als mir Geschichten auszudenken (und im Idealfall davon zu leben).
Dementsprechend groß war der Hunger, eigene Bücher zu veröffentlichen, was leider erst mit 26 geklappt hat, bei einem winzigen Verlag in Berlin. Mittlerweile verlege ich meine Bücher selbst – und habe erst seitdem eine Karriere als Autor.

Frage 2: Wie fühlst du dich, wenn deine Bücher online gehen und die ersten Lesermeinungen dazu eintreffen?

Gleichermaßen stolz und ein bisschen zittrig. Ich weiß, dass man es als Autor nicht jedem recht machen kann – trotzdem hofft man natürlich, dass so viele Leute wie möglich meine Bücher mögen werden. Oder sogar lieben.

Frage 3: Wer oder Was hat dich zu deinen Geschichten inspiriert, oder schreibst du einfach darauf los?

Wie gesagt, der ursprüngliche Stein des Anstoßes war der „Wüstenplanet“. Außerdem lese ich viel Historisches, spiele Videospiele, gehe auf Reisen … das alles fügt sich irgendwann zu neuen Geschichten in meinem Kopf zusammen.
Wenn ich ein neues Buch schreibe, habe ich im Vorfeld schon meine Hausaufgaben gemacht: Biographien der Charaktere aufgeschrieben, die Story als Outline festgehalten (ich fange selten eine Geschichte an, bevor ich genau weiß, wie sie endet), Landkarten gezeichnet und so weiter. Erst, wenn ich das Gefühl habe, ein klares Bild der Figuren und der Geschichte vor Augen zu haben lege ich los.

Frage 4: Gibt es einen Lieblingsort, an dem du schreibst?

Definitiv mein Arbeitszimmer, mit Kamin und Zugang zum Wintergarten. Hier habe ich meine Ruhe – und um mich herum jede Menge Bücher, die mich inspirieren.

Frage 5: Was sagen deine Familie und Freunde dazu das du schreibst und lesen sie deine Bücher?

Meine Frau war Fan bevor wir uns wirklich kennengelernt haben, sie ist also in Team Dane. Auch vom Rest meiner Familie und meinen Freunden habe ich bislang nur Unterstützung bekommen, was – wenn ich mich bei Kollegen so umhöre – auch nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit ist.

Frage 6: Als Autor wachsen einem sicher die Protagonisten, die man entstehen lässt ans Herz, wie geht es dir dabei, wenn du unter ein Buch das Wort ENDE schreibst?

Es ist immer ein bittersüßer Mix von Gefühlen. Natürlich ist es etwas anderes, wenn es eine Fortsetzung kommt – schließlich gibt es dann ein Wiedersehen. Aber ein endgültiger Abschied, nach dem Abschluss einer Reihe, kann für ein paar Tage emotional sehr schlauchend sein.

Frage 7: Gehst du neben dem Schreiben auch noch einem anderen Beruf nach, wenn ja, welchen? Und wie schaffst du es das alles unter einen Hut zu bringen?

Ich habe das große Glück, von meinen Geschichten leben zu können (allerdings auch erst, seit ich meine Bücher selber rausbringe), daher habe ich seit Ewigkeiten keinen anderen Job gehabt. Dennoch ist es – gerade in Zeiten von Corona und geschlossenen KiTas – nicht einfach, Schreiben und Familie unter einen Hut zu bringen. Da steht man schon mal um 5 Uhr morgens auf, um ein bisschen was zu Papier zu bringen.

Frage 8: Gibt es etwas das du deinen Lesern gerne mitteilen und sagen möchtest?

Da! Solltet ihr neugierig geworden sein und eines meiner Bücher (oder sogar mehrere davon) lesen wollen, wünsche ich euch viel Spaß. Vielleicht mögt ihr auch mal auf meiner Website vorbeischauen, dort stelle ich auch einige meiner anderen Projekte vor: Hörspiele, Comics, Filme und sogar ein Videospiel: www.dane-rahlmeyer.de.

Vielen Dank für das interessante und offene Interview Dane und viel Erfolg mit allem, was du noch schreibst.

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