Autoreninterview mit: Viktoria Geldner

Frage 1: Wann hast du angefangen zu schreiben, und was hat dich schlussendlich dazu gebracht dein erstes Buch zu veröffentlichen?

Ich denke mir Geschichten aus, seitdem ich mich erinnern kann und habe erste Versuche gestartet, diese zu verschriften, nachdem ich die Verfilmungen von Herr der Ringe gesehen habe. Meine Geschichten zu veröffentlichen war von Anfang an vorgesehen, trotzdem war es auf erfreuliche Art und Weise sehr überraschend, die Bestätigung des Drucks zu erhalten. Die Veröffentlichung meines ersten Romans geht auf eine spontane Einsendung zurück, weshalb mich dessen Herausgabe umso mehr freut.

Frage 2: Wie fühlst du dich, wenn deine Bücher online gehen und die ersten Lesermeinungen dazu eintreffen?

Da SWAN mein erster veröffentlichter Roman ist, bin ich sehr gespannt auf die Meinungen und Auffassungen der Leser. Ich bin sehr neugierig, wie meine Geschichte aufgenommen wird, da ich damit etwas sehr Privates teile.

Frage 3: Wer oder Was hat dich zu deinen Geschichten inspiriert, oder schreibst du einfach darauf los?

Meine Geschichten beginnen meistens mit einer einzigen Idee, sei es ein Bild oder ein Satz. Um diese Idee entwickelt sich der Rest von selbst und kann variieren zwischen einem groben Gerüst oder der komplett ausgefeilten Handlung. Bei SWAN hat es mit dem Bild von Vertigo und 0812 im Abwasserkanal angefangen, anhand dessen ich ohne viel nachzudenken mit dem Schreiben begonnen habe.

Frage 4: Gibt es einen Lieblingsort, an dem du schreibst?

Ich habe tatsächlich keinen Lieblingsort zum Schreiben und würde behaupten, dass ich überall schreiben kann. Dieses Gefühl, überall in meine Welt eintauchen zu können und meinem Hobby nachzugehen ist etwas, was ich auf vielen Reisen gespürt habe und deshalb eine wichtige Konstante für mich darstellt. Wenn es sich einrichten lässt, bin ich gerne allein, wenn ich schreibe.

Frage 5: Was sagen deine Familie und Freunde dazu, dass du schreibst und lesen sie deine Bücher?

Meine Familie und Freunde wissen, dass ich schreibe. Ich lasse einige wenige Personen meine Geschichten lesen, weil ich damit einen großen Teil von mir preisgebe. Auch bei der Veröffentlichung von SWAN haben mich meine Familie und Freunde sehr unterstützt, da sie wissen, wie viel mir meine Bücher und deren Veröffentlichung bedeuten.

Frage 6: Als Autor wachsen einem sicher die Protagonisten, die man entstehen lässt, ans Herz, wie geht es dir dabei, wenn du unter ein Buch das Wort ENDE schreibst?

Eine Geschichte zu beenden, bedeutet für mich ein Projekt zu beenden, das mich monate-, wenn nicht jahrelang begleitet hat und in das viel Herzblut geflossen ist. Das Ende des Buches ist dabei für mich nicht gleichbedeutend mit dem Ende der Protagonisten: mein Buch verschriftet die kurze Zeitspanne, die ich mit ihnen verbracht habe und über deren Startpunkt sowie deren Ende ich entschieden habe. Außerhalb dieses Rahmens existieren die Protagonisten weiter, in ihrer eigenen Welt und für mich. Vielleicht ergibt sich zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal die Gelegenheit, sie in einer Geschichte zu begleiten. 

Frage 7: Gehst du neben dem Schreiben auch noch einem anderen Beruf nach, wenn ja, welchem? Und wie schaffst du es das alles unter einen Hut zu bringen?

Ich beende gerade mein Studium und gehe daher verschiedenen kleineren Tätigkeiten nach. Das Schreiben liegt mir sehr am Herzen und ist ein wichtiger Ausgleich für mich, weshalb ich mir die Zeit dafür nehme. Das Schreiben ist ein wichtiges, kreatives Ventil für mich. 

Frage 8: Gibt es etwas, das du deinen Lesern gerne mitteilen und sagen möchtest?

Ich freue mich über jede einzelne Person, die mein Buch liest und hoffe, dass euch die Geschichte genauso sehr packt, wie sie mich beim Schreiben gepackt hat.

Vielen Dank für Ihre Bereitschaft für das Interview und herzliche Grüße

Viktoria Geldner

Vielen Dank für das interessante und offene Interview Viktoria und viel Erfolg mit allem, was du noch schreibst.

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